Kriegstreiber Paul Wolfowitz will für Kriegstreiberin Clinton stimmen

Von Hans-Werner Klausen

Der neokonservative Republikaner Paul Wolfowitz – 2003 als Stellvertreter von Pentagon-Chef Donald Rumsfeld einer der Organisatoren des (von der damaligen Senatorin Clinton unterstützten) Irak-Krieges – will bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 für die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Rodham Clinton stimmen. Dies kündigte Wolfowitz in einem am 26. August veröffentlichten Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ (Wolfowitz: „Ich werde wohl Hillary Clinton wählen müssen. Obwohl ich große Vorbehalte gegen sie habe.“) an. Im gleichen Interview bedauerte Wolfowitz, dass die Obama-Regierung bisher keinen „Regimewechsel“-Krieg gegen Syrien geführt hat.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump missfällt Wolfowitz, weil er sich mit Rußland verständigen könnte. Wolfowitz gefällt es ganz und gar nicht, dass sich Trump gegen die „Nation-Building“- und „Regimewechsel“-Politik ausgesprochen hat. Ginge es nach Wolfowitz, würden sich die USA weiterhin unter dem Titel „democracy promotion“ in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten einmischen.

Für den neokonservativen Republikaner Wolfowitz wäre die Abstimmung bei der US-Wahl im November für die Bewerberin der Demokratischen Partei eine Rückkehr zu seinen politischen Wurzeln : Wolfowitz und andere vor 1950 geborene Neokonservative („Neocons“) waren „Kalte Krieger“ in der Demokratischen Partei („Scoop Jackson-Demokraten“) , bevor sie sich unter Ronald Reagan den Republikanern zuwandten, um effektiver gegen die Sowjetunion und für Israel kämpfen zu können. Weiterlesen

Tagesschau gesteht: „Rebellen“ und Al Kaida in Aleppo eng verwoben

Nach Tagen und Wochen des gezielten Verschweigens hat die internationale Syrien-Vereinbarung in München dazu geführt, dass die staatliche deutsche Märchenschau diese verlogene Propagandalinie bei ihrer anti-russischen Hetze aufgeben und die Verwobenheit der von der Türkei und Saudi Arabien unterstützten “Opposition” mit Al Kaida in Syrien nun offen und deutlich zugeben musste. Weiterlesen

Obamas Schweinebucht : Scheitern der US-Politik in Syrien

Von Rainer Rupp

Syrien droht zum spektakulärsten Debakel der Außenpolitik der Vereinigten Staaten seit Vietnam zu werden. Selbst in US-Finanzkreisen spricht man bereits von »Obamas Schweinebucht«, eine Anspielung auf das Scheitern der CIA-Invasion in Kuba 1961. Eine stillschweigende Bestätigung dieser Einschätzung ist die Bekanntgabe des Pentagon vom vergangenen Samstag, dass das mit 500 Millionen US-Dollar dotierte Programm zur Ausbildung, Bewaffnung und Finanzierung der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) zum Sturz der rechtmäßigen Assad-Regierung beendet wurde. Weiterlesen

Der schwarze Kanal. Marschbefehle von links

Von Arnold Schölzel

Das sich selbst als alternativ bezeichnende Mittelstandsmilieu westlicher Länder, inklusive einiger links firmierender Bellizisten, liefert seit dem »humanitären« NATO-Luftkrieg gegen Jugoslawien 1999 stets eine politisch und publizistisch willkommene Ergänzung zu den Marschbefehlen in die neueren Kolonialkriege. Die Funktion dieser aufs Bombardieren versessenen Moraldschihadisten stellte nach dem Kosovo-Krieg FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher am Beispiel des damaligen Außenministers Josef Fischer (Die Grünen) klar: »Ohne ihn und seine Geschichte« hätte der Krieg gegen Jugoslawien, »den Fischer als Außenminister mitbefehligte«, so Schirrmacher, »vermutlich zu einem bürgerkriegsähnlichen Notstand im Innern geführt …« Es sei doch gerade »das Spezifische dieser Biographie, die dazu verhalf, den inneren Frieden zu bewahren, als im Kosovo militärisch eingegriffen wurde«. Weiterlesen

petra: „Die Russen tragen die Schuld an der Flüchtlingskrise.“

Propagandastation

Die Russen tragen die Schuld an der Flüchtlingskrise.

Medial hat wurden die Weichen gestellt. Und wenn der Tag kommt, an dem die Euphorie über die Flüchtlinge der Realität weichen wird, muss man bereit sein.
Und dieser Tag wird kommen. Denn die Regierungen Europas legen ein selbst für sie fast erstaunliches Mass an Unvermögen an den Tag.

Man hatte ja versucht, Orban als den Schuldigen darzustellen, was aber gründlich daneben ging. Das liegt daran, dass selbst der Dümmste weiss, Orban hat nichts getan, um diese Welle auszulösen. Er stellt sich nur quer, wenn es darum geht, die Suppe, die andere einbrockten, auszulöffeln.

Wie wird man den Russen die Schuld an der Flüchtlingskrise zuschieben, und woran lässt sich das erkennen?

Zunächst wird seit Kurzem das Engagement Russlands in Syrien plötzlich massiv thematisiert.
Russlands Standpunkt war immer: niemand hat das Recht, Assad zu stürzen, abgesehen von den Syrern.
Ein Regime-Change, der von Aussen…

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Zunehmendes Säbelrasseln gegen Syrien

12. September 2015

Politiker und Medien in Westeuropa und Amerika nutzen das Elend der Flüchtlinge, die vor der Gewalt in Syrien fliehen, zynisch als Vorwand aus, um in diesem Land den Krieg anzuheizen und einen Regimewechsel zu erzwingen.

Der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron arbeiten fieberhaft daran, Flüchtlinge bis auf eine Handvoll aus ihren Ländern herauszuhalten. Zugleich haben beide Politiker Luftangriffe auf Syrien angekündigt. Sie folgen der geradezu bestechenden Logik, man müsse immer mehr Bomben auf die syrische Bevölkerung abwerfen, damit sie sich entscheide, zu Hause zu bleiben.

Washington provoziert gleichzeitig eine Konfrontation mit Russland, das die Regierung von Präsident Bashar al-Assad seit langem mit Militärhilfe unterstützt. Immer hysterischer klingen die Warnungen der USA vor einer angeblichen „Aufrüstung“ Russlands in Syrien.

Diese jüngste Entwicklung unterstreicht einmal mehr, mit welch kurzlebigen Vorwänden die imperialistischen Mächte ihre blutige Intervention in Syrien begründen. Erst behaupteten sie, die „Menschenrechte“ gegen das Assad-Regime zu verteidigen, dann kämpften sie gegen den Terrorismus des Islamischen Staats (IS), und heute geht es ihnen angeblich um die Flüchtlinge und die russische „Einmischung“. Weiterlesen

Türkisch-amerikanische Nato-Offensive strebt Regimewechsel in Syrien an

Von Jean Shaoul
30. Juli 2015

Am Dienstag gab die Nato dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einstimmig grünes Licht für eine türkische Beteiligung an den Luftschlägen gegen den Islamischen Staat (IS). Die Washingtoner Regierung benutzt diese Militäroffensive als Deckmantel für ihren Krieg gegen das syrische Regime von Präsident Baschar al-Assad. Weiterlesen

»Bei freien Wahlen befürchten USA und UN Assad-Sieg in Syrien«

17.02.2014 / Abgeschrieben / Seite 8Inhalt
»Bei freien Wahlen befürchten USA und UN Assad-Sieg in Syrien«
Unter diesem Titel erschien am Freitag auf der Seite des Internetportals http://www.globalresearch.ca ein Artikel von Daniel McAdams, der zuvor vom konservativen Ron-Paul-Institute des gleichnamigen früheren republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten veröffentlicht wurde:

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Obama: Keine militärische Lösung ‘per se’ für Problem Syrien

Beitrag wurde übernommen aus http://www.antikrieg.com

Obama: Keine militärische Lösung ‘per se’ für Problem Syrien

Besteht darauf, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ‚jede mögliche Avenue’ für Intervention untersuchen werden

Jason Ditz

Als er heute nach seinem Treffen mit dem Mitkriegstreiber gegen Syrien, Frankreichs Präsident Francois Hollande, sprach, bestand Präsident Obama darauf, dass „wir zur Zeit nicht glauben, dass es eine militärische Lösung per se für das Problem gibt.“ Weiterlesen

Die tägliche Tageszensur – Themen heute Syrien und Ukraine

Beitrag übernommen aus http://nocheinparteibuch.wordpress.com

6. Februar 2014

Die Zensoren der staatlichen deutschen Tagesschau leisten gegenwärtig mal wieder Schwerstarbeit dabei, den Stuss, den die Redaktion des Ladens als Nachrichten serviert, gegen bloßstellende Kommentare zu den Artikeln zu verteidigen. Weiterlesen