Zunehmendes Säbelrasseln gegen Syrien

12. September 2015

Politiker und Medien in Westeuropa und Amerika nutzen das Elend der Flüchtlinge, die vor der Gewalt in Syrien fliehen, zynisch als Vorwand aus, um in diesem Land den Krieg anzuheizen und einen Regimewechsel zu erzwingen.

Der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron arbeiten fieberhaft daran, Flüchtlinge bis auf eine Handvoll aus ihren Ländern herauszuhalten. Zugleich haben beide Politiker Luftangriffe auf Syrien angekündigt. Sie folgen der geradezu bestechenden Logik, man müsse immer mehr Bomben auf die syrische Bevölkerung abwerfen, damit sie sich entscheide, zu Hause zu bleiben.

Washington provoziert gleichzeitig eine Konfrontation mit Russland, das die Regierung von Präsident Bashar al-Assad seit langem mit Militärhilfe unterstützt. Immer hysterischer klingen die Warnungen der USA vor einer angeblichen „Aufrüstung“ Russlands in Syrien.

Diese jüngste Entwicklung unterstreicht einmal mehr, mit welch kurzlebigen Vorwänden die imperialistischen Mächte ihre blutige Intervention in Syrien begründen. Erst behaupteten sie, die „Menschenrechte“ gegen das Assad-Regime zu verteidigen, dann kämpften sie gegen den Terrorismus des Islamischen Staats (IS), und heute geht es ihnen angeblich um die Flüchtlinge und die russische „Einmischung“.

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