Neocon-Falken fliegen über Syrien: Ein neuer Offener Brief der Foreign Policy Initiative (FPI)

Von Hans-Werner Klausen

Die US-amerikanischen Neokonservativen („Neocons“) haben sich erneut mit einer kollektiven Erklärung über Syrien zu Wort gemeldet. Am 17. Februar 2012 veröffentlichten die Foreign Policy Initiative (FPI) und die Foundation for Defense of Democracies (FDD) einen gemeinsamenOffenen Brief an US-Präsident Barack Obama unter der Überschrift „Foreign Policy Experts Urge Obama to Take Immediate Action In Syria“. Weiterlesen

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Erklärungen und Offene Briefe neokonservativer Institutionen (1997 – 2016)


Innenstadt von Damaskus / Bild: Soman; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im Folgenden werden 39 Offene Briefe und Erklärungen neokonservativer Institutionen und deren Unterzeichner aus dem Jahre 1986 und aus den Jahren 1997 bis 2016 aufgeführt.

Erklärung der Friends of the Democratic Center in Central America (PRODEMCA) für die Bewaffnung der Contras in Nicaragua („We support military assistance to the Nicaguans fighting for Democracy“) (veröffentlicht als Inserat in der „New York Times“ und der „Washington Post“, 14.03. 1986)
David Aaron, Morris B. Abram, John B. Amos, John M. Bennett, Hyman Bookbinder, J. Kenneth Blackwell, Linden Blue, Hyman Bookbinder, John L. Bonne, Norman Braman, Zbigniew Brzezinski, Vladimir Bukovsky, Bruce Cameron, Francis R. Carroll, Frank Caufield, Sol C. Chaikin, Barbara Bullitt Christian, Phyllis Collins, Elena Diaz-Verson de Amos, S. Harrison Dogole, Frank Drozak, Angier Biddle Duke, Valerie Earle, Marc Falcoff, Rita Freedman, Orville Freeman, Ernsesto Rivas-Gallont, J. Peter Grace, Richard Holbrooke, Samuel Huntington, John A. Hurson, David Ifshin, John T. Joyce, Penn Kemble, Louis J. Lauredo, Jorge Mas, Raul Masvidal, Joshua Muravchik, Michael Novak, Denise O’Leary, Martin Peretz, Molly Raiser, Bernard Rapoport, Richard Ravitch, Peter R. Rosenblatt, Randolph Richardson, Edmund W. Robb, Daniel Rose, Max Singer, John R. Silber, William E. Simon, Kenneth B. Smilen, Maurice Sonnenberg, Thomas R. Taft, Ben Wattenberg, George Weigel, Elizabeth S. Weltner, Leon Wieseltier, R. James Woolsey, Harriet Zimmerman

Prinzipienerklärung des PNAC (03.06.1997)
Elliott Abrams, Gary Bauer, William J. Bennett, Jeb Bush, Dick Cheney, Eliot A. Cohen, Midge Decter, Paula J. Dobriansky, Steve Forbes, Aaron Friedberg, Francis Fukuyama, Frank Gaffney, Fred C. Ikle, Donald Kagan, Zalmay Khalilzad, I. Lewis Libby, Norman Podhoretz, Dan Quayle, Peter W. Rodman, Stephen P. Rosen, Henry S. Rowen, Donald Rumsfeld, Vin Weber, George Weigel, Paul Wolfowitz
http://web.archive.org/web/20070313185411/http://www.newamericancentury.org/statementofprinciples.htm Weiterlesen

Neocons fordern Waffenlieferungen für Syriens „Rebellen“ – Ein Offener Brief der „Henry Jackson Society“

Von Hans-Werner Klausen

Zu den vielen ausländischen Freunden der syrischen „Rebellen“ gehören die US-amerikanischen Neocons von der Foreign Policy Initiative (FPI), die seit 2009 als Nachfolgeinstitution des Project for the New American Century (PNAC, 1997 bis 2006 aktiv) tätig ist. Kurz vor Weihnachten 2011 hatte die FPI gemeinsam mit der Foundation for Defense of Democracies (FDD) in einem Offenen Brief an US-Präsident an US-Präsident Obama „Hilfe für das syrische Volk“, d.h. für die in Syrien operierenden konterrevolutionären Banden gefordert. Weiterlesen

Von AC/DC bis Shania Twain – Musikproduzent Robert John „Mutt“ Lange wird 60

Von Hans-Werner Klausen

Fast jeder, der in den letzten 30 Jahren Radio gehört hat, dürfte schon mal Musik gehört haben, für die dieser Produzent verantwortlich ist: Robert John „Mutt“ Lange, der am 16. November 2008 sechzig Jahre alt wird. In unzähligen Haushalten dürften Tonträger aus seiner Produktion vorhanden sein. Der Name „Mutt“ Lange dürfte indessen nur Leuten bekannt sein, die auch das Kleingedruckte auf den Rückseiten der Plattenhüllen oder im Booklet lesen, denn im Unterschied zu Kollegen wie Dieter Bohlen oder Timbaland legt Lange auf Prominenz keinen Wert. Weiterlesen

Werden die Dixie Chicks in Nashville amnestiert? – Texanisches Country-Trio für CMA Awards 2007 nominiert


Dixie Chicks; Bild: Wasted Time R, Lizenz: CC-BY-SA-2.5.

Von Hans-Werner Klausen

Am Donnerstag, dem 30. August 2007 gab die Country Music Association (CMA) die Nominierungen für die diesjährigen CMA Awards bekannt. Die Country Music Association ist die US-amerikanische Handelskammer der Country-Musik und die von ihr vergebenen Musikpreise sind die begehrtesten Musikpreise innerhalb des Genres Country-Musik. Weiterlesen

Zusammenschluß der Arbeiter und der Nation: Heinrich Laufenberg, Fritz Wolffheim und der Hamburger Nationalbolschewismus

Von Hans-Werner Klausen

Ausgangspunkt aller nationalbolschewistischen Gruppen und Zirkel in der Weimarer Republik war der Kampf gegen den Versailler Vertrag, den die Westmächte dem besiegten Deutschland 1919 diktiert hatten. Die deutschen Kommunisten teilten in der Beurteilung des Vertrages die Einschätzung Lenins: „Als Deutschland besiegt war, da schrie der Völkerbund, dessen Mitglieder gegen Deutschland gekämpft hatten, das sei ein Befreiungskrieg, ein demokratischer Krieg gewesen. Man zwang Deutschland einen Frieden auf, aber dieser Frieden war ein Frieden von Wucherern und Henkern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm diesen Ländern alle Mittel zum Leben, ließ die Kinder hungern und Hungers sterben. Was also ist der Versailler Vertrag? Ein ungeheuerlicher Raubfrieden, der dutzende Millionen Menschen, darunter die zivilisiertesten, zu Sklaven macht. Das ist kein Frieden, das sind Bedingungen, die einem wehrlosen Opfer von Räubern mit dem Messer in der Hand diktiert worden sind“ (zitiert nach Lenin, Sämtliche Werke, Band 25, Wien, Berlin 1930, Seite 520). Weiterlesen

Die andere Seite der Barrikade – Der „Schlageter-Kurs“ der KPD 1923

Von Hans-Werner Klausen

Im Januar 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet, in Deutschland verschlechterte sich im Laufe des Jahres 1923 rapide die Lebenslage breiter Schichten des Volkes (Inflation), und so kam es zu einer schnellen Radikalisierung sowohl in der Arbeiterklasse als auch in den Mittelschichten. Die Kommunisten erkannten, daß sie ihre Basis verbreitern mußten, wenn sie in der Revolution die Führung übernehmen wollten. 1921 hatten sie mit der Taktik der „proletarischen Einheitsfront“ begonnen, um die Anhängerschaft der Sozialdemokraten und Freien Gewerkschaften für sich zu gewinnen. Weiterlesen

Zwischen Deutschland und Rußland – Zum 120. Geburtstag von Karl Radek

Von Hans-Werner Klausen

Vor 120 Jahren begann das Leben eines Mannes, der sowohl mit Deutschland als auch mit Rußland verbunden war, obwohl er weder Deutscher noch Russe war. Die Rede ist von Karl Radek, der seinerzeit einer der besten Publizisten in der deutschen und russischen Sprache war, obwohl er in seiner Aussprache den polnischen Akzent niemals los wurde. Die Urteile seiner Zeitgenossen über ihn waren höchst unterschiedlich. Weiterlesen

Der „deutsche Oktober“ fand nicht statt: Im Herbst 1923 scheiterte ein Revolutionsplan der KPD und entschied mit über den Aufstieg Stalins


Weimarer Republik; Bild: kgberger, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Von Hans-Werner Klausen

Das Jahr 1923 ist im historischen Gedächtnis vor allem mit dem Hitlerputsch, der Ruhrbesetzung und der Inflation verbunden. Fast vergessen ist, daß 1923 eine „deutsche Oktoberrevolution“ geplant war, die das Zentrum der Weltrevolution von Moskau nach Berlin verlagern sollte und für die sogar das Datum (9. November) bereits mehr oder weniger feststand. Auf diesen Versuch einer kommunistischen Revolution beziehen sich zwei neue Publikationen, die beide bereits eine eigene Geschichte hinter sich haben. Weiterlesen

Deutsche Kommunisten: Ein “Abweichler” schreibt über Ideale, Rituale und deren reale Entwicklung

Von Hans-Werner Klausen

Für die marxistisch-leninistische Parteigeschichtsschreibung der SED war er der Lieblingsfeind: der Mannheimer Kommunismusforscher Hermann Weber (Jahrgang 1928), der als „Renegat“ und ehemaliger Absolvent der SED-Parteihochschule seinem Forschungsgegenstand auf besondere Weise verbunden war und mit Sachkenntnis oft auf die „Gedächtnislöcher“ seiner Gegenseite hingewiesen hat. Wenn vor 1989 jemand gesagt hätte, der Dietz-Verlag würde einmal ein Buch Webers herausbringen, dann hätte man höchstens ein mitleidiges Lächeln geerntet. Weiterlesen